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         2019. 07.11

          Des einen Freude, des anderen Leid

Heute hat der polnische Gesundheitsminister in einer Pressekonferenz auf das alarmierende Schreiben der polnischen Apothekerkammer v. 08.07.2019, betreffend Defizite in der Versorgung der Apotheken mit ca. 500 Arzneien, reagiert und zugesichert, dass die gesuchten Arzneien eingetroffen seien und in den nächsten Tagen an die Pharmagroßhändler ausgeliefert würden. Im einzelnen handelte es sich um Originalpräparate für die Behandlung von Asthma, Allergien, Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenkrankheiten, etc. die - soweit es ging - mit der Ausgabe von Generika ersetzt würden, aber auch diese zunehmend knapp würden.

Zurückzuführen wäre der Mangel dieser Arzneien einerseits auf ungenehmigte Exporte in EU-Mitgliedsländer, wo deren Preise um vielfaches höher lägen als in Polen, andererseits auf unzureichende Lieferungen von Wirkstoffen aus China, die für die Herstellung der Arzneien benötigt würden. Außerdem scheint es verständlich, dass bei der Knappheit von Wirkstoffen, einige Hersteller lieber an die Abnehmer liefern, wo sie höhere Preise erzielen können, als an jene Länder, wo sie für dieselben Produkte viel weniger erlösen. Trotz angedrohter Strafen in Art. 127b in Verbindung mit Art. 37av Abs. 3 Pharmazeutisches Recht v. 06.09.2001 mit späteren Änderungen (Gesetzblatt v. 2019 Positionen 399, 499), die sogar bis zu 5% des Jahresumsatzes betragen können, jedoch nicht weniger als den doppelten Wert des Exports, floriert der EU-Handel weiter, mit der Konsequenz, dass polnische Patienten, die sich das leisten können, in Deutschland oder in Tschechien die benötigten Arzneien kaufen müssen, um ihre Therapie fortsetzen zu können. Was nutzt ihnen dann der günstige Preis in Polen, wenn sie bei der Knappheit der gesuchten Medikamente sich diese Arzneien teuer im Ausland besorgen müssen?

Das Gesundheitsministerium in Warschau hat eine kostenfreie Infolinie eingerichtet unter Tel. Nr. 800 190 590, unter der ab Montag, den 15.07.2019 Auskunft erteilt wird, in welchen Apotheken des Landes die gesuchten Arzneien erhältlich wären, bzw. mit welchen Surrogaten (Generika) sie ersetzt werden könnten. Es bleibt nur zu wünschen: Gute und rasche Besserung!

 

         2017.06.25

             Neue Apotheken in Polen nur für Pharmazeuten

Am heutigen Tag ist eine Novelle des polnischen pharmazeutischen Rechts in Kraft getreten, (veröffentlicht im polnischen Gesetzblatt v. 07.04.2017 Position Nr. 1015), wonach neue Apotheken nur noch von Pharmazeuten (Magister pharm.) gegründet, neu eröffnet oder übernommen werden dürfen. Die künftig zulässigen Rechtsformen sind Personengesellschaft (Einzelkaufmann, oHG) oder Partnerschaftsgesellschaft, wobei alle Gesellschafter Pharmazeuten sein müssen.  Es werden Genehmigungen zur Führung von höchstens 4 Apotheken pro Pharmazeut erteilt, wobei noch weitere Kriterien bei der Erteilung von Genehmigungen zu beachten wären, wie: z.B. die Mindestanzahl von 3.000 Einwohnern pro Gemeinde, in der um die Genehmigung zur Eröffnung einer Apotheke angesucht wird, die Entfernung von mindestens 500 Metern zu der nächstgelegenen öffentlichen Apotheke, falls die Gemeinde weit mehr als 3.000  Einwohner hat, etc. 

Von den etwa 15.000 Apotheken in Polen befindet sich derzeit etwa die Hälfte im Besitz von Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) oder Personengesellschaften, die den jeweiligen Leiter der Apotheke, der Pharmazeut sein muss, als Angestellten beschäftigen. Dank ihrer Kapitalstärke wuchs ungebremst die Anzahl von sogenannten Ketten-Apotheken, die zunehmend die klassischen im Eigentum von Pharmazeuten befindlichen Apotheken vom Markt verdrängten, was letztlich dazu führte, dass das Parlament die obige Gesetzesnovelle verabschiedete. Die bisher erteilten Genehmigungen zum Betrieb von öffentlichen Apotheken  durch Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften oder Einzelkaufleute bleiben weiterhin gültig. Bei den von Kapitalgesellschaften geführten Apotheken ist ein Gesellschafterwechsel unproblematisch, da die Identität der juristischen Person, der seinerzeit die Genehmigung zum Betrieb von Apotheken erteilt wurde, weiterhin unverändert bleibt, hingegen bei Einzelunternehmern oder Personengesellschaften, im Falle eines Wechsels in den Eigentumsverhältnissen der Apotheken (z.B. durch Veräußerung von Anteilen, Tod des Gesellschafters, etc.) könnte dies nach 12 Monaten zum Widerruf der Lizenz führen, wenn die neuen Eigentümer keine Pharmazeuten wären.

Die Einschränkung des Eigentümerkreises von Apotheken auf Pharmazeuten wird von einigen polnischen Juristen für verfassungswidrig gehalten, jedoch solange der polnische Verfassungsgerichtshof kein diesbezügliches Urteil gefällt hat, genießt diese Gesetzesnovelle vorerst die widerlegbare Vermutung der Verfassungsmäßigkeit.

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